
Robert Hammerstiel wurde mit seiner Familie im November 1944
aus dem elterlichen Wohnhaus in Werschetz vertrieben und verbrachte drei Jahre
in verschiedenen Internierungslagern in Jugoslawien.
Im August 1947 gelang ihm mit Mutter und Bruder die Flucht über Ungarn
nach Österreich.
Hier erkämpfte sich der dem hektischen Kunstbetrieb stets
fern gebliebene Einzelgänger seinen Rang in der Kunstszene und kann auf
eine umfangreiche internationale Ausstellungstätigkeit zurück blicken.
Seinen Stellenwert repräsentieren zuletzt auch zwei große Einzelausstellungen
im Leopold Museum, eine umfassende Werkschau im Wiener Künstlerhaus mit
dem Zyklus der Hommagen sowie zeitgleich die Verhüllung des Ringturmes
in Wien mit einer über 4.000 m² großen Netzfolie mit vier
vom Künstler geschaffenen Sujets.
Am 29.5.2009 verlieh die Stadt Werschetz ihrem Sohn Prof.
Robert Hammerstiel die Ehrenbürgerschaft.
Jetzt, im 78. Lebensjahr stehend, passiert das für ihn Unglaubliche:
Er kehrt in das Haus in Serbien, welches einmal im Eigentum seiner Großeltern
stand, als nunmehr hoch Gefeierter zurück:
In "sein Museum", welches am 28.5.2010 feierlich in Werschetz eröffnet
wurde.